![]() Pop / Rock / Klassik
Die Musiker:
Gründungsbesetzung: - Wolfgang Kobischke (g) - Ralf Römke (g) 1979 bis 1980 - Julius Krebs (key) 1979 bis 1982 weitere Musiker: - Dina Straat (voc) 1982 bis 1983 - Reiner Buchholz (g) 1980 bis 1983 - Serjoscha Stüven (key) 1982 bis 1983 - Christine Reumschüssel (key) 1983 bis 1985 - Hans Wintoch (vio) 1983 bis 1985 - Werner Reimschüssel (Technik) 1985 bis 1988 Zwischen 1980 und 1982 trat Kleeblatt mit einem Streichquartett auf (siehe Bild oben) Die Biographie:
Wolfgang Kobischke gründete die Gruppe Kleeblatt im Sommer 1979, nachdem er die Gruppe Neue Generation verlassen hatte. Zusammen mit Ralf Römke (Gitarre) und Julius Krebs (Keyboard) bildete er ein Trio, das mit höchst anspruchsvollen, sanftmelodiösen Rockmusikklängen mit Klassikelementen auf sich aufmerksam machte. Ralf Römke verließ die Band bereits ein Jahr nach Gründung wieder und wurde durch Reiner Buchholz ersetzt. Zwischen 1980 und 1982 trat das Trio mit einem Streichquartett auf, um den klassischen Elementen in ihrer Musik noch mehr Ausdruck zu verleihen. In dieser Besetzung ging die Gruppe Kleeblatt 1981 ins Studio und produzierte beim Runfunk erste eigene Titel, von denen zwei den Weg auf die Ausgabe 1/81 der AMIGA Schallplatten-Reihe "Kleeblatt" schafften ("Kinderlied", "Kleeblatt"). Zwischen 1980 und 1982 produzierte Kleeblatt auch zahlreiche Filmmusiken. Im Jahre 1982 nahm die Band an dem Festival "Musikauktion" in der Stadthalle Cottbus teil, bei dem sie den ersten Platz belegte. Die Zeit danach war durch zahlreiche personelle Veränderungen gekennzeichnet. Im Jahre 1982 wurde aus dem Trio ein Quartett, nachdem die Besetzung durch die Sängerin Dina Straat erweitert wurde. Straat sang vorher u.a. schon beim Dresden Sextett und der Gruppe LIFT. Auch an den Tasten gab es einen personellen Wechsel. Julius Krebs wurde durch Serjoscha Stüwen ersetzt. Mit dem Titel "Drachenfliegen" veröffentlichte die Gruppe Kleeblatt 1982 ihren erfolgreichsten Titel. Dieser für den Rundfunk produzierte Song wurde damals aber leider nicht auf Platte veröffentlicht, und es gibt ihn bis heute auf keinem Tonträger!
Noch im gleichen Jahr kam es zu weiteren personellen Veränderungen bei Kleeblatt. Sängerin Dina Straat und Keyboarder Serjoscha Stüwen verließen die Band. Als neue Keyboarderin kam Christine Reumschüssel. Als Trio mit Kobischke (Gitarre), Reumschüssel (Keyboards) und Wintoch (Geige) spielte Kleeblatt bis 1985 weiter. Dann musste Bandgründer und -chef Wolfgang Kobischke zur Armee, und Kleeblatt zerfiel. Wintoch wechselte zu Lift und auch Christine Reumschüssel suchte sich eine andere Betätigung. Weitere Produktionen bzw. Plattenveröffentlichungen gab es bis dahin nicht mehr. Als Kobischke 1985 von der Armee zurückkehrte war die Gruppe Kleeblatt praktisch nicht mehr existent. Der Gitarrist entschloss sich deshalb, unter dem Namen Kleeblatt ein Popprojekt an den Start zu bringen. Dieses Popprojekt bestand nur aus ihm und dem Techniker Werner Reimschüssel. Kleeblatt arbeitete fortan als Begleitband für verschiedene Sänger und Sängerinnen, die sich Wolfgang Kobischke aber wohlgemerkt selbst aussuchte. So kam es bis 1988 zu Zusammenarbeiten u.a. mit Ines Paulke und Dirk Zöllner. Das Popprojekt "Kleeblatt" bestand noch bis 1988, dann reiste Kobischke in den Westen aus. Weiterführende Links: - Portrait über die Neue Generation: - Portrait über Dina Straat: - Portrait über Pension Volkmann:
Die Diskographie
Fotos, Autogrammkarten und mehr... ![]() Kleeblatt 1980: Wolfgang Kobischke, Julius Krebs und Reiner Buchholz ![]() Kleeblatt 1982: Dina Straat, Reiner Buchholz, Julius Krebs und Wolfgang Kobischke ![]() Kleeblatt 1983: Wolfgang Kobischke, Christine Reumschüssel, Hans Wintoch |